Sonderausstellung

Bierspione und Garnelenzüchter

Bayerische Wirtschaft 1818 - 2018

14. Juni - 30. September 2018

Freilichtmuseum Glentleiten | täglich 9 - 18 Uhr

Ausstellung

Bierspione und Garnelenzüchter

Anlässlich des Jubiläumsjahres 2018 – 100 Jahre Freistaat und 200 Jahre Verfassungsstaat Bayern – zeigte das Bayerische Wirtschaftsministerium zusammen mit dem Haus der Bayerischen Geschichte im Freilicht­museum Glentleiten in Großweil hoch oberhalb des Kochelsees vom 14. Juni bis 30. September 2018 die Sonderausstellung „Bierspione und Garnelenzüchter – Bayerische Wirtschaft 1818 - 2018“.

Im Vordergrund Felder, im Hintergrund kleines Dorf mit Kirchenturm © Markus Gann/Shutterstock

WIR FEIERN BAYERN

2018 begehen wir in Bayern zwei große Jubiläen: 100 Jahre Freistaat und 200 Jahre Verfassungsstaat. Das Jubiläumsjahr 2018 steht unter dem Motto WIR FEIERN BAYERN. Die Menschen können sich im ganzen Land bei Veranstaltungen und an Mitmachaktionen beteiligen. Wir richten den Blick in die Zukunft, darauf, das besondere bayerische Wir-Gefühl zu bewahren.

Jubiläumsjahr 2018

Zollinger Halle im Freilichtmuseum Glentleiten © Bezirk Oberbayern, Archiv Freilichtmuseum Glentleiten

Freilichtmuseum Glentleiten

Das Freilichtmuseum Glentleiten ist das größte Freilichtmuseum Südbayerns. Es ermöglicht einen umfassenden Einblick in den ländlichen Alltag der Menschen Oberbayerns, in ihre Baukultur und Arbeitswelt. Mehr als 60 original erhaltene, translozierte Gebäude sind samt ihrer Einrichtung inmitten einer nach historischen Vorbildern gepflegten Kulturlandschaft wieder aufgebaut. Auf dem weitläufigen, abwechslungsreichen Gelände finden Sie Gärten, Wälder und Weiden mit alten Tierrassen. Immer wieder eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf Berge und Seen Oberbayerns.

Museum

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  • Das Museum der Bayerischen Geschichte Das Museum der Bayerischen Geschichte

    Eindrücke

    Bayern ist Wirtschaft

    Die Imagination des Landes als Sehnsuchtsort hängt auch mit der Werbung dafür zusammen. Die Münchner Brauer spionierten nach 1800 in England nicht nur die neuesten Techniken aus, sondern sie lernten auf den Weltausstellungen auch, welch große Rolle Marketing für den Erfolg spielt.

    Sie waren es, die den Mythos Bayern erfanden. Schon lange bevor es den Slogan Laptop und Lederhose gab, versuchten die Bayern, Fortschritt aus Tradition zu erzielen. Heute ist Bayern Sehnsuchtsort nicht nur wegen der Landschaften, sondern wegen der vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten in der Wirtschaft.

    Wie es dazu kam, zeigen wir in unserer Ausstellung mit vielen bayerischen Produktikonen, neuen Entdeckungen und der Premiere einer Medienstation, die im Endausbau jeden bayerischen Ort im Vergleich von 1900 zu heute erlebbar machen wird.

    © Regensburg, Stadt Regensburg
  • Die Baumwoll-Spinnerei Kolbermoor Die Baumwoll-Spinnerei Kolbermoor

    Eindrücke

    Textilfabrikation treibt Industrialisierung

    Der Kupferstich von 1910 zeigt die nach einem Brand wieder aufgebaute Baumwoll-Spinnerei Kolbermoor. 1875 zählte man in Bayern fast 40.000 Textilbetriebe, die meisten in Oberfranken und Schwaben. In der bayerischen Baum­woll­­industrie war etwa 20 Prozent der deutschen Produktions­kapazität konzentriert. Das Werk Kolbermoor war eine der modernsten Spinnereien Deutschlands. 1993 wurde die Produktion eingestellt.

    © München, Bayerisches Wirtschaftsarchiv
  • Ansicht einer Garnele, Biogarnelenfirma Langenpreising Ansicht einer Garnele, Biogarnelenfirma Langenpreising

    Eindrücke

    Garnelen aus Bayern

    Das natürliche Verbreitungsgebiet der Garnele der Art White Tiger (Litopenaeus vannamei) ist die Pazifikregion Mittel­amerikas bis nach Peru. Gezüchtet werden sie über­wiegend in Süd­ost­asien.

    Die Bedingungen für die Garnelenzucht im bayerischen Langen­preising mussten daher künstlich geschaffen werden: in vier 35 Meter langen Salzwasserbecken muss eine durch­gehende Wassertemperatur von knapp 30 Grad gehalten werden, damit die Larven, die aus Florida eingeflogen werden, unter Ideal­bedingungen wachsen können.

    © Crusta Nova
  • Ansicht der Export-Bierbrauerei Gebr. Maisel, Bayreuth auf einem Werbeplakat um 1900 Ansicht der Export-Bierbrauerei Gebr. Maisel, Bayreuth auf einem Werbeplakat um 1900

    Eindrücke

    Das Bier wird modern

    Die Ansicht des Brauereigeländes auf einem Plakat um 1900 soll die Modernität der Herstellung von Bier vermitteln. Die rauchenden Schornsteine gelten zu dieser Zeit als ein Zeichen der Modernisierung, der Rauch als „Fahne des Fortschritts“. Gepflegte Fassaden und liebevoll gestaltete Innenhöfe vermittelten dem Betrachter die Einhaltung von hygienischen Standards, eine Forderung der Zeit.

    © Augsburg, Haus der Bayerischen Geschichte
  • Das Projekt MUTE Das Projekt MUTE

    Eindrücke

    Zukunft der Mobilität

    Mit dem Projekt MUTE (Elektromobilität +TUM) präsentiert die Technische Universität München einen Prototyp der künf­ti­gen Individuellen und preiswerten Elektromobilität. Das Fahrzeug zeichnet sich durch sein niedriges Gewicht, vorzügliche Aerodynamik, hohe Energieeffizienz und sehr gute Fahr­leis­tungen aus. Entwickelt haben das Konzept MUTE mehr als 200 Mitarbeiter und Studierende von 20 Lehrstühlen der TU München.

    © Technische Universität München, Foto: Florian Lehmann
  • Die Lokomotivfabrik Krauss & Comp., München Die Lokomotivfabrik Krauss & Comp., München

    Eindrücke

    Bayerische Eisenbahnpioniere

    1866 gründete Georg Krauss auf dem Münchener Marsfeld eine Lokomotivenfabrik. Diese Lokomotiven zeichneten sich durch besondere Kurvengängigkeit aus, waren robust und relativ einfach zu bedienen, und konnten in allen Größen und Spurweiten gebaut werden. Größter Konkurrent war Joseph Anton von Maffei, der bereits seit 1841 im Lokomotiven- und Maschinenbau tätig war. Mit 700 Be­schäf­tig­ten war Maffei 1854 der größte Arbeitgeber Münchens.

    © München, Bayerisches Wirtschaftsarchiv

Partner

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie.
Haus der Bayerischen Geschichte - Bayernausstellung
Freilichtmuseum Glentleiten, Bezirk Oberbayern